19.12.09
Wie aus einer kleinen Anfrage der Linkspartei hervorgeht, fand am 19.12.2009 eine Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier der NPD in Gränitz statt. Das zeigt, dass trotz Deckerts NPD Ausschluss in Freiberg eine starke Zusammenarbeit existiert.

19.09.09
Am 19. September trafen sich mehrere Dutzend Nazis in Gränitz. Unter ihnen befanden sich auch die NPD-Stadträtin Heidelore Karsten aus Freiberg und Tino Felgner, Mitglied im Kreistag Mittelsachsen. Vor und neben dem Haus parkten etwa 8 Naziautos mit Kennzeichen aus FG und MW. Das Treffen war vermutlich ein Austausch zwischen Freien Kräften und NPD.

11./12.07.09
Eine geplante Vortragsveranstaltung „Geschichtswerkstatt“ wurde vom LRA Mittelsachsen verboten.

20.06.09
Ca. 15-20 Nazis, darunter NPD-Kreisrat Steve Weisbach, sammelten sich im Garten von Deckerts Haus in Gränitz, um eine sog. Sonnenwendfeier durchzuführen.

03.04.2009
Ein am 03. April im sächsischen Gränitz bei Freiberg geplantes Neonazi-Konzert wurde von der Polizei verhindert. Mehrere Dutzend angereiste Neonazis aus Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Tschechien sammelten sich daraufhin in einem Szene-Objekt in Dresden-Reick, wo sie jedoch keine Konzertveranstaltung mehr durchführten.Eingeladen zu dem Konzert hatte der Dresdner Neonazi Maik Müller. Er hatte die Veranstaltung als „private Geburtstagsfeier“ tituliert und hoffte dadurch, die Einsatzkräfte der Polizei daran hindern zu können, gegen das Konzert vorzugehen. Als Veranstaltungsort sollte der „Gasthof Gränitz“ dienen. Die ehemalige Dorfgaststätte war 2001 vom ehemaligen NPD-Bundesvorsitzenden Günter Deckert erworben und seither unregelmäßig für neonazistische Treffen und Veranstaltungen genutzt worden.

09.08.08
Im Brand-Erbisdorfer Stadtteil Gränitz besuchen ca. 120 Neonazis ein Konzert der NS (Nationalsocialist) Hardcore Bands „Thrima“, „Guiltily the Pain“, „Painful Awakening“ und „Diary of a dying Nation“. Veranstaltet wurde das Konzert im Haus des ehemaligen NPD-Vorsitzenden und Holocaustleugner Günther Deckert. Die Polizei griff nicht ein.

08.09.2007
In Gränitz (Stadt Brand-Erbisdorf) will der Holocaustleugner und ehemalige NPD-Vorsitzende Günter Deckert sein Erzgebirgshaus einweihen. Er plante, dort einen als private Veranstaltung getarnten Nazi-Abend mit entsprechender Nazi-Musik stattfinden zu lassen, was wegen Polizeinotstands verboten wurde.

07.02.2007
Die Berufung des Landratsamtes gegen das Urteil vom 19.07.2005 wird zurückgewiesen und Revision nicht zugelassen. Deckert erhält damit seine Baugenehmigung.

19.07.2005
Das Verwaltungsgericht Chemnitz gibt der Klage Deckerts am 19. Juli 2005 statt und verpflichtet das Landratsamt, Deckert die beantragte Baugenehmigung zu erteilen.

30.09.2003
Deckert wird vom Landgericht Chemnitz zu einer Strafzahlung von 250 Euro verurteilt, da dieser im Juni 2002 öffentlich ein Siegel des Landratsamtes Freiberg entfernte. ->Artikel

28.02.2003
Deckert legt gegen den versagenden Bescheid Widerspruch ein, den das Regierungspräsidium Chemnitz mit Widerspruchsbescheid vom 18.8.2003 zurückweist.

26.02.2003
Die beantragte Baugenehmigung wird versagt.

18.10.2002
Deckert beantragt die Erteilung einer Baugenehmigung für das Vorhaben „Modernisierung und Instandsetzung des ehemaligen Gasthofes …, Nutzung als Wohnhaus“. In der Folgezeit legte er statische Berechnungen, einen Abstandsflächenplan, Grundrisse sowie eine Ansicht mit Darstellungen des Bestandes, abzubrechender Teile und neuen Mauerwerks vor. In den Grundrissen gab er auch die beabsichtigte Nutzung an. Der Saal im Erdgeschoss soll danach mit etwa 160 m² als Freizeit- und Hobbyraum genutzt werden. Für das Obergeschoss sind eine Wohnung, ein Appartement, ein Gästestudio sowie zwei Gästezimmer und im Nebengebäude Garagen und Abstellräume vorgesehen.

02.08.2002
Deckert erhebt gegen den Bescheid vom 27.5.2002 und den Widerspruchsbescheides des Regierungspräsidiums Chemnitz vom 3.7.2002 Klage. Das Verfahren ist aufgrund übereinstimmender Erledigungserklärung in einer mündlichen Verhandlung am 25.5.2005 eingestellt worden.

Juni 2002
Das Landratsamt Freiberg verhängt einen Baustellenstopp und bringt ein Siegel am Haus an.

12.06.2002
Deckert legt Widerspruch gegen die Verfügung vom 27.05. ein. Das Regierungspräsidium Chemnitz stellte das Verfahren mit Widerspruchsbescheid vom 3.7.2002 ein und wies den Widerspruch zurück.

27.05.2002
Das Landratsamt Freiberg gibt Deckert auf, alle Arbeiten am Gebäude sofort einzustellen und prüffähige Unterlagen einzureichen.

August 2001
Deckert erwirbt den Gasthof Gränitz für den Kaufpreis von 20.000 DM und Nebenkosten von 6000 DM und gibt an, dort eine „Straußwirtschaft“ und eine Jugenddiskothek zu eröffnen.