Infoblog über das Nazizentrum in Gränitz http://graenitz.blogsport.de Tue, 03 Nov 2015 23:10:45 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Ex-NPD-Chef darf Gasthof in Gränitz ausbauen http://graenitz.blogsport.de/2015/11/04/ex-npd-chef-darf-gasthof-in-graenitz-ausbauen/ http://graenitz.blogsport.de/2015/11/04/ex-npd-chef-darf-gasthof-in-graenitz-ausbauen/#comments Tue, 03 Nov 2015 23:10:45 +0000 Administrator Presse http://graenitz.blogsport.de/2015/11/04/ex-npd-chef-darf-gasthof-in-graenitz-ausbauen/ erschienen in Freie Presse vom 28. März 2015

Das Verwaltungsgericht Chemnitz hat entschieden, dass der ehemalige Bundesvorsitzende der rechtsextremen Partei, Günter Deckert, in dem früheren Lokal Wohnungen schaffen darf. Ein befürchtetes Veranstaltungszentrum war kein Thema.

Von Kai Kollenberg

Chemnitz/Brand-Erbisdorf. Der Landkreis Mittelsachsen hat vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz gegen den ehemaligen NPD-Bundeschef Günter Deckert eine Niederlage erlitten. Die Richter rügten, dass die zuständige Behörde Deckert noch immer keine Genehmigung für sein Bauvorhaben erteilt hat. Deckert will in einem ehemaligen Gasthof im Brand-Erbisdorfer Ortsteil Gränitz zwei neue Wohnungen schaffen und zwei bestehende umbauen.

Die Entscheidung des Gerichts hatte sich bereits beim ersten Prozesstag im November 2014 angekündigt. Damals wie heute erklärten die Richter, dass es keine Gründe gebe, warum Deckert die Wohnungen nicht bauen sollte. Den Antrag, einen Saal zum Veranstaltungszentrum umzufunktionieren, zog der NPD-Politiker beim Prozessauftakt zurück, weil das Gericht Unklarheiten über die geplante Nutzung des Saals sah. Deckert wird nun einen neuen Antrag stellen.

Der Landkreis hat Deckert bislang nach eigener Aussage keine Bauerlaubnis für die Wohnungen erteilt, weil die notwendigen Unterlagen nicht mehr vorhanden seien. Die Originalunterlagen lägen entweder bei Gericht oder seien wieder an den Bauherren zurückgesandt worden, argumentierten die Verantwortlichen. Dem zuständigen Baubezirksleiter fehlten unter anderem Unterlagen über die Abwasseranschlüsse.

Die Vorsitzende Richterin Anke Koar zeigte dafür kein Verständnis: Warum hätten Landkreis-Mitarbeiter nicht einfach das Gericht um die notwendigen Unterlagen aus den Gerichtsakten gebeten, fragte sie. Der Beisitzende Richter Sven Antoni musste seine Verärgerung unterdrücken: „Ich finde gar keine Worte.“

Nach einer kurzen Unterbrechung, in der sich das Gericht noch einmal beriet, rügte Richterin Koar den Landkreis öffentlich: „Das ist nicht das, was wir von einer Behörde erwarten“, machte sie deutlich. Das Gericht habe „erhebliche Bauchschmerzen“ mit der Art und Weise, wie das Amt seine Akten führe. „Wir wissen langsam nicht mehr, ob die Aktenführung so ist, wie wir sie erwarten“, sagte Koar. Gründe gegen das Bauprojekt von Herrn Deckert gebe es nicht mehr, nachdem er seine Pläne für den Saal erst einmal zurückgezogen habe. Der Landkreis lenkte danach ein. Er stimmte dem Antrag von Deckerts Anwalt zu, dass die Baugenehmigung erteilt werden muss.

Um die Nutzung des ehemaligen Gasthofes streiten Deckert und die Behörden seit Jahren. Dabei geht es immer wieder um die Frage, in wieweit Deckert das Gebäude für öffentliche Veranstaltungen nutzen darf. Die Bau- und Nutzungsgenehmigung beinhaltet lediglich private Zwecke, Wohnen sowie Hobby- und Freizeitaktivitäten in kleinem Umfang. Befürchtet wird, dass Deckert in Gränitz ein Zentrum für rechtsextreme Gesinnungsgenossen etablieren will.

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Volksverhetzer sieht seine Grundrechte verletzt http://graenitz.blogsport.de/2012/10/01/volksverhetzer-sieht-seine-grundrechte-verletzt/ http://graenitz.blogsport.de/2012/10/01/volksverhetzer-sieht-seine-grundrechte-verletzt/#comments Mon, 01 Oct 2012 21:01:38 +0000 Administrator Wer ist Deckert? http://graenitz.blogsport.de/2012/10/01/volksverhetzer-sieht-seine-grundrechte-verletzt/ erschienen in Freie Presse vom 12. September 2012

von Steffen Jankowski

Der ehemalige Gasthof Gränitz beschäftigt erneut die Justiz. Rechtsextremist Günter Deckert will sein Anwesen trotz Verbots für Veranstaltungen nutzen.

Brand-Erbisdorf/Gränitz – Er habe Verfassungsbeschwerde erhoben, verkündete Günter Deckert in dieser Woche. Der 72-Jährige, der wiederholt wegen Volksverhetzung verurteilt wurde und von 1991 bis 1995 NPD-Vorsitzender war, will damit erreichen, dass er im ehemaligen Gasthof Gränitz Veranstaltungen abhalten darf. Das Objekt in dem Brand-Erbisdorfer Ortsteil hatte er 2001 ersteigert; seither läuft dazu ein juristisches Tauziehen.

Aktueller Anlass ist das Sommerfest, zu dem der Rechtsextremist am 25. August dieses Jahres nach eigenen Angaben rund 40 Kameraden auf dem Grundstück an der Alten Poststraße empfangen hat. Der Saal war dabei tabu; das gesamte Gebäude darf laut Baugenehmigung nur für wohndienliche Zwecke genutzt werden. Wie André Kaiser als Sprecher des Landratsamtes Mittelsachsen erklärt, wurde Deckert von der Behörde – wie bei anderen geplanten Veranstaltungen zuvor auch – nachdrücklich auf das Nutzungsverbot hingewiesen.

Der Weinheimer, der 1988 wegen „mangelnder Distanzierung vom Rechtsradikalismus“ aus dem baden-württembergischen Schuldienst entlassen worden war, zog gegen das Saalnutzungsverbot vor das Verwaltungsgericht Chemnitz und anschließend vor das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bautzen. Bei beiden kam er aber nicht durch, wie OVG-Sprecher Peter Kober, bestätigt. Gegen die Beschlüsse zieht der Rentner nun auch vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, weil er sich in den Grundrechten auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Versammlungsfreiheit und sein Eigentum verletzt sieht.

Parallel dazu laufe eine weitere Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Karlsruhe, seine Strafe wegen Beihilfe zur Volksverhetzung aufzuheben, ließ Deckert wissen. Das Landgericht Mannheim hatte ihn im Februar zu sechs Monaten Haft verurteilt, weil er an der Übersetzung eines Buches mitgewirkt hatte, in dem der nationalsozialistische Völkermord an den Juden geleugnet wird. Wann über die Rechtsmittel entschieden wird, ist derzeit noch offen; statistisch hat nur etwa jede 50. Verfassungsbeschwerde Erfolg.

Zudem will Deckert, der nach eigenen Angaben als 61-Jähriger noch ein Jurastudium begonnen und nach vier Semestern abgebrochen hatte, derzeit vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz durchsetzen, dass er den Saal des Ex-Gasthofes in Gränitz für Veranstaltungen herrichten darf. Das Landratsamt hatte seinen Bauantrag diesbezüglich abgelehnt.

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Günther Deckert zu Gast bei Dresdner Neonazis http://graenitz.blogsport.de/2010/11/14/guenther-deckert-zu-gast-bei-dresdner-neonazis/ http://graenitz.blogsport.de/2010/11/14/guenther-deckert-zu-gast-bei-dresdner-neonazis/#comments Sun, 14 Nov 2010 17:31:52 +0000 Administrator Wer ist Deckert? http://graenitz.blogsport.de/2010/11/14/guenther-deckert-zu-gast-bei-dresdner-neonazis/ Wie das Portal des Dresdner Neonazis Maik Müller berichtete, war Günther Deckert zu Gast beim sog. Jugendstammtisch. Das zeigt einmal mehr die gute Vernetzung der regionalen Naziszene.

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Harz – Treffen „Tage Deutscher Gemeinschaft“ http://graenitz.blogsport.de/2010/06/04/harz-treffen-tage-deutscher-gemeinschaft/ http://graenitz.blogsport.de/2010/06/04/harz-treffen-tage-deutscher-gemeinschaft/#comments Fri, 04 Jun 2010 17:11:15 +0000 Administrator Wer ist Deckert? http://graenitz.blogsport.de/2010/06/04/harz-treffen-tage-deutscher-gemeinschaft/ Der Artikel erschien zuerst auf Indymedia

Vom 04. bis 06. Juni 2010 lädt der Holocaustleugner und ehem. NPD-Vorsitzende Günter Deckert zu einem Treffen in den Südharz. Die Rede ist von »Tage Deutscher Gemeinschaft« der neonazistischen Organisation »Die Deutsche Freiheitsbewegung e.V. – Der Bismarck Deutsche«. Und, um genauer zu sein, das Treffen findet im Hotel Hufhaus in der Gemeinde Ilfeld im Landkreis Nordhausen statt.
Wir treffen uns im Hotel Hufhaus!

Das Hotel liegt etwas abgelegen im Wald und ist über eine Holperpiste zu erreichen. Mit seinem DDR-Ambiente bietet es sich seit Jahren für solche Treffen an. Hier können sich alte wie neue Nazis in Ruhe treffen und ungestört ihre Veranstaltungen durchführen.

Wie Recherchen ergaben, geht der Verfassungsschutz Thüringen davon aus, dass sich seit 1997 zwei Mal (Frühjahr und Herbst) im Jahr hier getroffen wird. [1]

Das Treffen »Tage Deutscher Gemeinschaft« ging aus dem »Leser- und Aktivistentreffen« der Leserschaft der neofaschistischen Zeitschrift »Recht und Wahrheit« hervor.[2] – » […] Das besagte Magazin erblickte 1984 als Periodika des Vereins »Die Deutsche Freiheitsbewegung« noch unter dem Namen »Der Bismarck-Deutsche« das Licht der Welt und stand anfangs unter der Regie des Altnazis und Generalmajors der Wehrmacht Otto Ernst Remer, der von 1991 bis 1994 die rechtsextreme »Remer-Depesche« verbreitete. Remer wurde schließlich 1989 von Georg Albert Bosse (Wolfsburg) als Herausgeber abgelöst. Dieser wiederum tat sich mit Deckert zusammen, um so genannte Lesertreffen auf die Beine zu stellen, bei denen sich dann neben führenden Neonazis wie Christian Worch und Meinolf Schönborn auch Revisionisten wie Udo Walendy blicken ließen. […]« [3]

Das Treffen übt zwar keine große Ausstrahlung auf die Region und die hier bestehenden neonazistischen Strukturen aus, doch finden sich auf dem Treffen immer wieder zwischen 100 bis 120 Personen aus den bundesweit verschiedenen extrem rechten Strömungen ein. Die geringe Ausstrahlung wird zum Einen daran liegen, dass die Treffen eher eine größere und gezieltere Außenwirkung vermeiden und zum Anderen, weil die jeweiligen Themen, jedes für sich, eine intellektuelle Betrachtungsweise einfordern, welche für den »normalen Nazi« zu hoch sein dürfte. Wer sich also nicht (so intensiv) mit Themen, wie z.B. …

- der Holocaustleugnung – wie durch den Teilnehmer der Teheraner Holocaust-Leugner-Konferenz 2006 Benedikt Frings, welcher über sein Lieblingsthema »Die Holo….-Schuldneurose der Deutschen – psychiatrische Überlegungen zur Therapie« redete [4]

- Verschwörungstheorien – wie 2009 z.B. durch Marko Schüler anhand des Votrages »Freimaurerei, die geheime Macht« [5]

- oder »Der Germanischen Neuen Medizin« – Zu diesem Thema ist dieses Jahr die Kölnerin Beatrix Ullrich geladen. Sie zählt zum Kreis von Verschwörungs-theoretikern rund um den so genannten Wilhelm Kammeier Verein (WKV), der mittlerweile im dritten Jahr seine Publikation »Der freie Mensch« in Umlauf bringt. Kammeier lebte von 1889 bis 1959 und trat im Dritten Reich durch Veröffentlichungen in Erscheinung, in denen er behauptete, die katholische Kirche habe die Geschichte des »deutschen Mittelalters« gefälscht [6]

…beschäftigt, für den sind diese Treffen uninteressant. Für diejenigen, die die Treffen auf- und besuchen, dienen sie zur Festigung ihrer neonazistischen und rassistischen Ideologie und zum Aufbau und der Pflege von Kontakten.

Für das Treffen vom 04. bis 06. Juni stehen laut Programm [7] neben Günter Deckert selbst und Beatrix Ullrich noch Dennis Bartl, Harald Hauß, Ingo Stawitz, Stefan Wollenschläger und Friedrich Stelzel auf der Referentenliste.

Holocaustleugner finden sich immer wieder unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, so auch bei diesem Treffen: Ingo Stawitz und Friedrich Stelzel. Ingo Stawitz ist derzeit stellv. Vorsitzender des NPD-Landesverband Schleswig-Holstein und leugnet nicht nur die Kriegsschuld Nazi-Deutschlands, er leugnet auch den Holocaust. Er sagte 2005 der Berliner Zeitung: »Ich kenne Leichenberge nur aus Dresden«, und behauptet, dass diese »in den alliierten Filmen nach Kriegsende als die von Auschwitz präsentiert« worden seien. Im gleichen Artikel wird er mit einem homophoben Ressentiment zitiert: »Homosexualität ist unchristlich und amoralisch.«[8] Friedrich Stelzel aus München, der als Kriegsgefangener der russischen Armee in Auschwitz inhaftiert war und abstreitet, dass das dortige KZ ein Vernichtungslager mit Gaskammern gewesen sei.[9]

Wer kommt noch zu Besuch?

Doch nicht nur die »Tage Deutscher Gemeinschaft« finden im Hotel Hufhaus einen ungestörten Ort. Seit dem Jahr 2000 trifft sich am gleichen Ort die völkisch-heidnisch ausgerichtete und neonazistische »Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e.V.«, [10] welche wohl durch das NPD-Mitglied und den 2009 verstorbenen Nazi-Anwalt Jürgen Rieger bekannt sein dürfte. Auch hier profitieren die OrganisatorInnen und TeilnehmerInnen von der Abgeschiedenheit des Hotels und können somit ungehindert Ihre Sonnwendfeier und/oder Vereins-Tagungen durchführen. Die sog. »Artgemeinschaft« hat sich der deutschen Brauchtumspflege verschrieben und wird anhand ihrer ideologischen Ausrichtung, dem Auftreten und nicht zuletzt durch ihre Mitglieder als extrem rechts eingestuft und durch den Verfassungsschutz beobachtet. Bei Ihren Veranstaltungen werden regelmäßig Vorträge gehalten, welche revisionistische, rassistische und antisemitische Äußerungen enthalten.[11]

Letztendlich lässt sich ohne Probleme feststellen, dass das Hotel Hufhaus sich als Tagungsort für neonazistische, antisemitische und rassistische Gruppierungen etabliert hat und mehrmals im Jahr von bis zu jeweils 100 bis 120 Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen der extremen Rechten besucht wird. Das lässt allerdings auch die Vermutung zu, dass hier durchaus weitere Treffen anderer extrem rechter Gruppierungen durchgeführt werden oder als Ausflugsziel anvisiert werden.

Die Region Harz erweist sich somit als geeignet, für die verschiedensten Strömungen innerhalb der extremen Rechten. Seien es die beschriebenen Treffen im Hotel Hufhaus, als auch agierende NPD-Kreisverbände aus den angrenzenden Städten und Regionen, welche sich 2008 zu einer sich selbst bezeichnenden »Festung Harz« zusammen schlossen.

ART-NordTh, Juni 2010

[1] Thüringen, VS-Bericht 2008, S.103
[2] VVN-BDA -AN 14-17/2003
[3] Artikel »Revisionistischer Klüngel« unter www.bnr.de
[4] Artikel »Begegnung der Generationen« unter www.bnr.de
[5] Artikel »Begegnung der Generationen« unter www.bnr.de
[6] Artikel »Revisionistischer Klüngel« unter www.bnr.de
[7] unter www.kehrusker.net unter Aktuell
[8] www.de.wikipedia.org/wiki/Ingo_Stawitz
[9] Artikel »Revisionistischer Klüngel« unter www.bnr.de
[10] www.de.wikipedia.org/wiki/Artgemeinschaft_Germanische_Glaubens-Gemeinschaft_wesensgemäßer_Lebensgestaltung
[11] Nachrichtendienst März 2010 – monatliche Publikation des VS-Thüringen

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Nazi-Deckert scheitert mit Klage http://graenitz.blogsport.de/2010/05/07/nazi-deckert-scheitert-mit-klage/ http://graenitz.blogsport.de/2010/05/07/nazi-deckert-scheitert-mit-klage/#comments Fri, 07 May 2010 12:30:07 +0000 Administrator Recherche http://graenitz.blogsport.de/2010/05/07/nazi-deckert-scheitert-mit-klage/ Der verurteilte Holocaustleugner und ehemalige NPD-Vorsitzende Günter Deckert ist am 15. April mit seiner Klage gegen einen Bescheid des Landratsamtes Mittelsachsen gescheitert. Das Chemnitzer Verwaltungsgericht konnte keinen Mangel am amtlichen Vorgehen des Landratsamtes feststellen. Durch den Bescheid wird Deckert untersagt, öffentliche Veranstaltungen auf dem Gelände des alten Gasthofes in Gränitz zu veranstalten. Deckert hatte den Gasthof 2001 für 20000 DM erworben und plante, dort ein nationales Zentrum zu errichten. Seitdem fanden am Haus zahlreiche Renovierungsarbeiten und des öfteren Nazitreffen statt, so zuletzt am 19. Dezember die Weihnachtsfeier und Mitgliederversammlung der regionalen NPD. Am 17. April trafen sich außerdem etwa 100 Nazis zu einem “Zeitzeugenvortrag” und anschließendem Liedermacherabend höchstwahrscheinlich auch im Gasthof in Gränitz. Der Gasthof ist damit Rückzugs- und Veranstaltungsraum für Nazis aus der Region und stellt trotz des Verbotes der öffentlichen Nutzung eine erhebliche Gefahr da.

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Veranstaltung in Gränitz? http://graenitz.blogsport.de/2010/05/07/veranstaltung-in-graenitz/ http://graenitz.blogsport.de/2010/05/07/veranstaltung-in-graenitz/#comments Fri, 07 May 2010 12:29:45 +0000 Administrator Recherche http://graenitz.blogsport.de/2010/05/07/veranstaltung-in-graenitz/ Wie auf der Website des Dresdner Neonaziaktivisten Maik Müller netzwerkmitte berichtet wird, fand am 17.04. ein Zeitzeugenvortrag mit 100 Teilnehmenden statt, auf dem ein Altnazi über seine Erlebnisse im NS und Südafrika berichtete. Im Anschluss spielte der Liedermacher Fylgien. Wir vermuten, dass das Treffen in Deckerts Nazizentrum in Gränitz stattfand.

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Gränitz-Gasthof nur für Privates http://graenitz.blogsport.de/2010/04/16/graenitz-gasthof-nur-fuer-privates/ http://graenitz.blogsport.de/2010/04/16/graenitz-gasthof-nur-fuer-privates/#comments Fri, 16 Apr 2010 12:12:16 +0000 Administrator Presse Recherche http://graenitz.blogsport.de/2010/04/16/graenitz-gasthof-nur-fuer-privates/ erschienen in Freie Presse, 16.04.2010

Ex-NPD-Vorsitzender Deckert scheitert mit Klage gegen Bescheid vom Landratsamt

Chemnitz/Gränitz. Der 69-jährige Ex-NPD-Vorsitzende Günter Deckert ist gestern mit der Klage gegen einen über 800 Euro teuren Bescheid vom Landratsamt Mittelsachsen vor dem Chemnitzer Verwaltungsgericht gescheitert. Das Gericht konnte nach Prüfung der Akten keinen Mangel am amtlichen Vorgehen und Schreiben finden, bei dem es dem einstigen Gymnasiallehrer offiziell und kostenpflichtig untersagte, öffentliche Veranstaltungen wie Trödelmärkte, Diskotheken sowie Musikveranstaltungen auf dem Gelände oder im Gebäude des ehemaligen Gränitzer Gasthofes durchzuführen. Dessen Areal hatte der aus Heidelberg stammende Deckert vor ein paar Jahren gekauft, um es nach eigener Aussage zu sanieren und später für Vortragsveranstaltungen zu nutzen. Basis des Amtsbescheids war die für das Gränitzer Objekt erteilte Bau- und Nutzungsgenehmigung. Die räumt es dem wegen Volksverhetzung verurteilten Deckert ein, das Gebäude für private Zwecke, zum Wohnen sowie zur Ausübung von Hobby- und Freizeitaktivitäten in kleinem Umfang zu nutzen. Untersagt wurde hingegen, das Objekt für öffentliche Veranstaltungen zu gebrauchen, wie sie von Deckert nach eigenen Angaben immer wieder angefragt wurden – darunter ein Trödelmarkt, Jugendtanz, Musikveranstaltungen. Zum Motiv, den Bescheid an Deckert zu verschicken, erklärte ein Vertreter des Landratsamts, dass sich das Amt zum Handeln bewegt sah, weil Deckert in Gränitz bereits mehrfach ohne Ankündigung öffentliche Veranstaltungen organisiert und damit gegen bestehende Auflagen für das Objekt verstoßen habe. Für das Verwaltungsgericht war Deckerts Klage gegen den Bescheid nach Aussage des Richters ein relativ klarer Fall. Da beurteilt werden musste, ob der Bescheid formal korrekt ist und an ihm keinerlei Fehler entdeckt werden konnten, blieb letztlich nur, der Klage keine Chance zu geben. Deckerts Frage, was denn nun in den Bereich der privater Nutzung falle und was nicht mehr, beantwortete das Gericht mit dem Hinweis, dass das nicht Gegenstand des Verfahrens sei und deshalb an anderer Stelle geklärt werden müsse.

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19.12.2009 – Weihnachtsfeier und Mitgliederversammlung der NPD http://graenitz.blogsport.de/2010/04/12/19-12-2009-weihnachtsfeier-und-mitgliederversammlung-der-npd/ http://graenitz.blogsport.de/2010/04/12/19-12-2009-weihnachtsfeier-und-mitgliederversammlung-der-npd/#comments Mon, 12 Apr 2010 14:11:40 +0000 Administrator Recherche http://graenitz.blogsport.de/2010/04/12/19-12-2009-weihnachtsfeier-und-mitgliederversammlung-der-npd/ Wie aus einer kleinen Anfrage der Linkspartei hervorgeht, fand am 19.12.2009 eine Mitgliederversammlung und Weihnachtsfeier der NPD in Gränitz statt. Das zeigt, dass trotz Deckerts NPD Ausschluss in Freiberg eine starke Zusammenarbeit existiert.

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Vortragsveranstaltung Geschichtswerkstatt vom LRA verboten http://graenitz.blogsport.de/2009/10/15/vortragsveranstaltung-geschichtswerkstatt-vom-lra-verboten/ http://graenitz.blogsport.de/2009/10/15/vortragsveranstaltung-geschichtswerkstatt-vom-lra-verboten/#comments Thu, 15 Oct 2009 17:58:40 +0000 Administrator Recherche http://graenitz.blogsport.de/2009/10/15/vortragsveranstaltung-geschichtswerkstatt-vom-lra-verboten/ Aus einer Anfrage von Kerstin Köditz (Linke) geht hervor, dass am 11. oder 12. Juli in Gränitz eine „Geschichtswerkstatt“ geplant gewesen war, die vom LRA Mittelsachsen verboten wurde. Grund war, dass die Baugenehmigung die Nutzung des Gebäudes für Vortragsveranstaltungen nicht abdeckt.

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19.09.2009 / Nazitreffen in Gränitz http://graenitz.blogsport.de/2009/09/21/19092009-nazitreffen-in-graenitz/ http://graenitz.blogsport.de/2009/09/21/19092009-nazitreffen-in-graenitz/#comments Mon, 21 Sep 2009 16:43:53 +0000 Administrator Recherche http://graenitz.blogsport.de/2009/09/21/19092009-nazitreffen-in-graenitz/ Letzten Samstag trafen sich mehrere Dutzend Nazis in Gränitz. Unter ihnen befanden sich auch die NPD-Stadträtin Heidelore Karsten aus Freiberg und Tino Felgner, Mitglied im Kreistag Mittelsachsen. Vor und neben dem Haus parkten etwa 8 Naziautos mit Kennzeichen aus FG und MW. Das Treffen war vermutlich ein Austausch zwischen Freien Kräften und NPD.

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